Die „Wiesbadener Integrations-Akademie“ und ihre Verbindungen zu den iranischen Organisatoren des antisemitischen Al-Quds-Tages

Die Mullahs propagieren bereits seit langem ihre angeblich humanitäre Flüchtlingspolitik im Iran für die Außenpolitik. Die geschätzten 2-3 Millionen Flüchtlinge aus zum Beispiel Afghanistan und Irak werden aber genau wie die IranerInnen unterdrückt. Sie leben diskriminiert, meist in Not und Armut und werden oft mit fadenscheinigen Begründungen aufgrund von „Drogendelikten“ zum Tode verurteilt und hingerichtet. Oder sie werden in Milizen gelockt und für politische Ziele ausgebeutet. Die aus afghanischen Flüchtlingen und Migranten mobilisierte Terrorgruppe der Al-Quds-Brigade in Syrien „Fathemioun“ begeht zum Schutze Assads schwere Menschenrechtsverletzungen im Stil von ISIS gegen die syrische Bevölkerung. Auch irakische Flüchtlinge kämpfen gemeinsam mit brutalen schiitischen Organisationen wie Badr, Kataib Hisbollah und Asaib Ahl al-Haq im Irak gegen Minderheiten und Sunniten.

Die iranischen Kriegskosten in den Nachbarländern und in Syrien betrugen in den letzten 6 Jahren 100 Milliarden US-Dollar. Diesen Betrag hätte das Regime stattdessen auch für die Flüchtlinge im Iran investieren können. Aber deren Versorgung muss durch die Ernährungshilfe des UN World Food Programme (WFP) und mit Millionen deutschen Steuergeldern von der Bundesregierung geleistet werden. Außerdem sind unzählige Tote und Verwundete unter den im Syrien-Krieg eingesetzten Flüchtlingen und Migranten dem iranischen Regime anzulasten.

Das Mullah-Regime, das sich um die Flüchtlinge im Iran nicht kümmert, sie als Kanonenfutter für seine Expansionspolitik ausbeutet, deren Opfer unter anderem Hunderttausende syrische Flüchtlinge aus der Region nach Deutschland sind, bemüht aber die Flüchtlinge durch seine Institutionen für die schiitisch-antisemitische Ideologie und Politik des Systems zu gewinnen und zu mobilisieren. Bei diesem Plan wurde es fatalerweise vom deutschen Appeasement in die Flüchtlings- und Integrationspolitik eingebunden.

Der Vorsitzende der iranischen „Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ Mahmoud Khalizadeh sagte 11.10.2014 zu Farsnews: „Der Aufstieg von ISIS hat die Aktivitäten der Salafisten in Deutschland gelähmt und blockiert und uns die Rahmenbedingungen für das Angebot der schiitischen Aktivitäten im Sinne der Ahlul Bayt (Apokalypse) bereitgestellt.“

Khalilzadeh ist auch Direktor des Islamischen Zentrums Frankfurt und des Emam Hossein Kulturvereins in Wiesbaden.

Im Bild 1 ist der Brief der Bundeskanzlerin Merkel an den Leiter der von der IGS installierten „Wiesbadener Akademie für die Integration“, Dawood Nazirizadeh (IGS, SPD, FES) zu sehen, in dem er zu einer Flüchtlingsveranstaltung im Kanzleramt am 17. März eingeladen wurde.

  

Alle Projekte der IGS und der „Wiesbadener Akademie für die Integration“ unterstehen dem Vorsitzenden des schiitischen Gelehrtenrats, Ayatollah Reza Ramezani, dem Leiter des Islamischen Zentrum Hamburg (IZH). Ramazani ist Mitglied des Wächterrates der Islamischen Republik Iran und seine Aktivitäten in Deutschland werden vom Revolutionsführer Ali Khamenei bestimmt und gefördert.

Die Aktivitäten sind hauptsächlich auf die muslimischen Immigranten und Flüchtlinge sowie auf die deutsche Jugend konzentriert – über schiitische Feste, Aschura-Zeremonien, Konferenzen, Internetpräsenz, IGS-Jugendcamp, Workshops zu religiöser Lebensweise, Flüchtlingshilfe usw.

Die Akademie unter Leitung Nazirizadehs organisiert in Kooperation mit dem Kulturverein der schiitischen Emam Hossein Moschee “Islamischer Kulturverein Imam Hossein e.V. in Wiesbaden” die Deutschkurse für die Farsi sprechenden Flüchtlinge.

Die Verbindung Nazirizadehs mit dem islamischen Zentrum Hamburg, das Mitorganisator des jährlichen antisemitischen Al-Quds-Marsches in Berlin ist auf den Bildern zu erkennen:

Im Bild 2 beim “Islamischer Kulturverein Imam Hossein e.V. in Wiesbaden” steht Nazirizadeh neben dem Stellvertretenden Vorsitzenden des IZH und Direktor der so genannten „Islamischen Akademie Deutschland“ Hamidreza Torabi. Torabi führte am 02.07.2016 die antiisraelische Al-Quds-Demonstration in Berlin an (Bild 3). Dort trat auch Yavuz Özoguz als antiisraelischer Parolen-Rufer auf. Seine Schwester ist Aydan Özoguz, Staatsministerin und Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration (SPD). Sie distanziert sich von ihrem Bruder. Sie ist im Bild 4 mit Nazirizadeh zu sehen.

  

  

  

Außerdem bietet die „Wiesbadener Akademie für Integration“ in Kooperation mit dem Shia Network, eine von deutschen Steuergeldern und mit Spendensammlungen finanzierte absurde Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme an: Die „Muslimische Medienakademie“, in der „Online Marketing zur Stärkung der Stimme des Islams der Vernunft“ und „mehr Kunst in der Religion fördern“ geschult werden. Das Motto des Projektes ist: „Salafisten und PEGIDA dürfen sich warm anziehen! Muslime aus der Mitte der Gesellschaft schulen sich, um die Bühne von den Extremisten zurück zu erobern.“

Nazirizadeh fungiert als Handlanger des IZH im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und der IGS in der Deutschen Islam-Konferenz (DIK). Er gehörte 2015 einem Expertengremium der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) an, deren strategische Positionierung zum Islam publiziert wurde (s. v.a. S.36-37 in (http://library.fes.de/pdf-files/dialog/12034-20151201.pdf). Dazu schrieb die IGS auf ihrer FB-Seite am 27. Mai 2015: „Die Friedrich Ebert Stiftung hat gestern ein sehr interessantes Gutachten, zur Anerkennung des Islams in Deutschland, veröffentlicht. Als IGS haben wir dazu unseren bescheidenen Teil beigetragen und empfehlen jedem mal reinzulesen.“

  

Iran Appeasement Monitor wies am 3.2. auf Nazirizadehs Verbindungen mit den Organen der iranischen Revolutionsgarden hin. Während er in London studierte, hat er mit der so genannten Akademie für Islamische Forschungen der Islamischen Revolutionswächter (Pazhuheshkade-ye Tahqiqat-e Eslami-ye Sepah-e Pasdaran-e Eslami) sowie mit der vom iranischen Geheimdienst betriebenen Akademie für Iranische Studien (Akademi-ye Motale‘at-e Irani-ye Landan) in London kooperiert. Als „Unternehmensberater“ in Wiesbaden und Mitglied der SPD und der Friedrich-Ebert-Stiftung pflegt er gute Kontakte mit Außenminister Sigmar Gabriel, der für die Geschäfte mit dem Holocaustleugnerregime plädiert. Nazirizadeh organisiert die deutschen Geschäftsreisen in den Iran unter dem Deckmantel der Kooperation mit der privaten Umwelt-, Erneuerbare Energien- und Infrastruktur-Industrie. Die Investitionen in derartige Branchen werden ausschließlich von staatlichen iranischen Organen und Revolutionsgarden dirigiert (siehe IAM und in persischer Fassung veröffentlicht in Kayhan London 4.4.2017).

  

Nazirizadeh nutzt trickreich das Prestige Merkels aus und veröffentlichte ihren am 26. Januar versendeten Einladungsbrief am 7. April auf seiner FB-Seite und schrieb dazu: „Ich danke unserem Team, das so wertvolle und innovative Flüchtlingshilfe geleistet hat, sodass sich unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich bei uns bedankt hat.“ Die gleiche Einladung wurde übrigens an weitere 140 Flüchtlingsorganisationen und -helfer aus ganz Deutschland versendet.

Erste Reihe: Ramazani-Khalilzadeh-Torabi