iBRIDGE: Propaganda-Konferenz der Iranlobby in Berlin verhindern!

In Berlin findet vom 4. bis zum 6. Juni 2015 eine der aufwändigsten Propaganda-Veranstaltungen für Geschäfte mit dem iranischen Mörder-Regime statt. Ibridges, eine Organisation, in der Dutzende iranische Lobbyisten von NIAC* aktiv sind, richtet in Deutschland, dem größten Handelspartner des Iran, die Konferenz „High Tech Entrepreneurship“ (City Cube) aus, deren unverhohlene Zielsetzung die Abschaffung der Sanktionen gegen das iranische Regime ist.

IBRIDGES in Berlin

Auf der Rednerliste befindet sich mit Farshad Nowshadi ein Vertreter der von den USA mit Sanktionen belegten Bank SAMAN. Außerdem geladen ist der ehemalige Telekommunikationsminister der Palestinensischen Autonomiebehörde, Sabri Seidam. Seidam enthüllte 2011 feierlich eine Tafel, auf der die islamistische Terroristin Dalal al-Mughrabi, die 1978 fünfunddreißig Israelis ermordet hatte, eine Waffe auf eine Karte Israels richtet. Seidam sagte: „Wir stehen hier, um die Märtyrer unserer Nationalbewegung zu lobpreisen.“

 Vice President at Technology and Strategy Saman Bank

Farshad Nowshadi: Vice President at Technology and Strategy Saman Bank

Sabri Seidam

Sabri Seidam, the Palestinian Mr. IT.

Einer der Schwerpunkte der Veranstaltung sind Geschäfte im Bereich der Informationstechnologie, die mit umfassenden internationalen Sanktionen belegt ist. Informationstechnologie wird von den Mullahs nachweislich vor allem in den Atom- und Raketenprogrammen sowie zur Zensur und Unterdrückung der iranischen Bevölkerung und Opposition eingesetzt.

Die Organisatoren erwähnen die Menschenrechtsverletzungen und die exponentielle Zunahme von Hinrichtungen nach der provisorischen Lausanner Erklärung mit keinem Wort. Stattdessen verkaufen sie das Trugbild eines moderaten Regimes, das durch Handel reformiert werden könnte. Najmeh Bozorgmehr in der Financial Times, Teheran: „When members of the diaspora meet Tehran entrepreneurs and businesspeople, their focus will not be political reform in one of the world’s most repressive countries or the complexities of the nuclear negotiations with the world powers, but instead burgeoning opportunities in the Iran’s tech sector.“

Ein Atomdeal mit dem iranischen Regime wird immer unwahrscheinlicher. Der religiöse Führer, Ali Khamenei, teilte vor kurzem mit: „Wir werden keinesfalls eine Erlaubnis zur Inspektion von militärischen Einrichtungen und für Interviews mit Atomwissenschaftlern erteilen!” Mohammad Jafari, der Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden sagte zudem: “Die Feinde verstehen die Sprache der Waffen besser. Und in dieser Sprache werden wir mit ihnen reden” Und Yahia Safavi, Assistent und Berater des Oberbefehlshabers der iranischen Streitkräfte, Ali Khamenei: ” In den Händen der Hizbollah sind mehr als 80.000 schussbereite Raketen auf Tel Aviv und Haifa gerichtet.” FarsNews, 20. Mai 2015

Angesichts des vorhersehbaren Scheiterns der Atomverhandlungen will die Iran-Lobby auf der Berliner Konferenz noch vor der Deadline am 31. Juli 2015 Fakten schaffen. Dass die Organisatoren von IBRIDGE sich Deutschland für ihre PR-Propaganda ausgesucht haben, liegt vor allem daran, dass die deutsche Politik und Wirtschaft in Europa die wichtigsten Unterstützer der Appeasementpolitik Obamas und einer raschen Aufhebung der Sanktionen gegen den historisch bewährten Wirtschaftspartner Iran sind.
Die Teilnahme einer vom Embargo betroffenen Bank wie SAMAN ist insbesondere in Deutschland mittlerweile unproblematisch, da beispielsweise der deutsche Nah- und Mittelost-Verein (NUMOV) für seine Veranstaltung “Doing Business in Iran” am 19. Mai in Frankfurt Ali Ashraf Afkhami, den Direktor der seit 2011 auf den Sanktionslisten der EU und USA geführten iranischen “Bank of Industry and Mine” empfangen hat. So werden systematisch die internationalen Sanktionen delegitimisiert.

Die angeblich hohe Anzahl iranischer Geschäftsleute und potentieller Investoren an der PR-Show soll suggerieren, dass die Iraner einvernehmlich hinter dem Regime stehen und Deutschland bei seinen Bemühungen zur Abschaffung der Sanktionen unterstützen.

Propaganda der Iranlobbyist

Die deutschen Menschenrechtsorganisationen, NGOs und Unterstützer der Freiheitsbewegung im Iran müssen gegen die Pro-Regimeveranstaltung der Iranlobbiysten protestieren. Diese Veranstaltung für die Teheraner Mörder und Antisemiten muss verhindert werden!

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* Hamid Biglari: http://www.iranian-americans.com/docs/Part2/TowardstheCreation.pdf

Kamran Elahian: http://www.niacouncil.org/thank-bay-area/

Pari Namazi: http://atiehinternational.com/bios/pari-namazie/

Ahmad Kiarostami: http://www.niacouncil.org/about-niac/staff-board/ahmad-kiarostami/

Ahmad-Kiarostami NIAC

Ahmad Kiarostami (NIAC), Sohn des Regisseurs Abbas Kiarostami

Pari Namazi und ihr Ehemann Bijan Khajehpour haben gemeinsam im Jahr 1993 in Teheran die Firma Atieh Bahar gegründet, deren Hauptaktivitäten sind Ölgeschäfte und Dienstleistungen für große internationale Öl-Firmen, die mit dem Iran kooperieren wollen. Das Ehepaar ist an vielen großen Öl-Geschäften zwischen dem Iran und westlichen Firmen beteiligt. Namazi und ihr Man sind derzeit in Wien als Direktoren von Atieh Bahar International beschäftigt. Sie haben außerdem eine Stiftung namens Simorgh in Wien gegründet, unter deren Deckmantel sie ihre Lobbyarbeit für das iranische Regime betreiben.

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Pari Namazi FU Berlin

Pari Namazi, Online Dozentin an der FU-Berlin 2010

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Bijan Khajehpour (Atieh directors) and trita Parsi (NIAC)

Pari Namazi hat im Oktober 2014 auf einer Iran/Europa-Konferenz in London als Vertreterin der Stiftung Simorgh gesprochen. Das Ziel derartiger Konferenzen ist, die westliche Wirtschaft zu motivieren, im Iran zu investieren, um die Sanktionen zu durchbrechen. Die österreichische Homepage von Atieh Bahar ist seit einigen Stunden offline und Pari Namazi hat diverse Texte über ihre Verbindungen zu Atieh Bahar und auch zu ihrem Mann Bijan Khajehpour gelöscht.

Die iBRIDGE-Konferenz in Berlin sollte ursprünglich in London stattfinden, dies wurde auf Druck der USA aufgrund bestehender Sanktionen vehindert.