Grassmann zu dem Vernichtungsantisemiten: “Sie, Imam Khamenei sind das Licht des Universums“

Jürgen Grassmann ist Veranstalter des jährlichen vom Iran initiierten Al Quds-Marsches in Berlin, bei dem die Mullahs zur Erstürmung Jerusalems und Vernichtung Israels aufrufen. Zudem fungiert er als Propagandist der Politik der iranischen Al-Quds-Brigade in seinen von antisemitischer und antiisraelischer Hetze und gegen Saudi Arabien geprägten Reden bei der Berliner „Protestaktionen“ schiitischer Gruppen aus Bahrain, Jemen und anderen Ländern, in denen die Handlanger des iranischen Regimes islamische Republiken nach ihrem Vorbild installieren wollen. Grassmann ist vor allem in enger Verbindung mit der iranischen Botschaft und der von ihr geförderten Al-Reza-, Al-Nour-, Emam Ali-, Al-Qaem und Al-Moustafa-Moscheen in Berlin. Sie sind seit Jahren Sammelpunkte für die Mobilisierung der Anhänger und Unterstützer der libanesischen Hizbolalh und der palästinensischen Hamas im Sinne der islamistisch-antisemitischen Politik der Mullahs.

Grassmann dürfte bei der Intifada-Konferenz in Teheran sein Lobesgedicht auf den anwesenden Vernichtungsantisemiten Seyed Ali Khamenei, der von den Führern jihadistisch-palästinensischer Organisationen umringt war, vortragen: „Sie, Imam Khamenei sind das Licht des Universums, Sie sind das Licht der islamischen Ummah, Sie mögen es, „Seyed Ali“ gerufen zu werden, aber Sie sind für uns EMAM Khamenei“.

Khamenei bezeichnet die Intifada der Palästinenser als „heiligen Widerstand“ gegen das “Krebsgeschwür Israel“.

ای امام خامنه‌ای تو نور جهان هستی، تو نور امت اسلامی، تو دوست داری به تو بگویند سید علی ولی برای ما تو امام خامنه‌ای هستی

      

Mehrnews publizierte ein Interview mit Grassmann in Teheran und schrieb: „Die Beobachtung zum Märchen des Holocaust in Deutschland war ein weiteres Thema, das Grossmann erwähnte. Diesbezüglich sagte er: ‚Der Holocaust hat eine lange Geschichte…(…) Aber das Thema ist die Täuschung der Menschen mit dieser Geschichte. Das Problem ist, dass die Zionisten es übertreiben. Sie nutzen dafür die effektivste Waffe unserer Zeit: die Medien, da sie wirksamer als jede Bombe reagieren. (…) Die von Zionisten abhängigen Medien und deutschen Politiker behindern den eigentlichen Informationsfluss, um die Aufklärung des Problems (des Holocaust) zu vermeiden. In diesem Zusammenhang stehen das Redeverbot über den Holocaust und die Kritik an dieser gefälschte Geschichte. (…) Deutsche Medien lassen Personen wie mich nie über die Wahrheit von Palästina reden und versuchen, in diesem Fall weiter zu schweigen. Deshalb führen ich und meine Freunde (…) unsere Aktivitäten weiter, da wir in der Schule von Ahl-Bayt – der 12 schiitischen Emame – und unter der Führung von Imam Khomeini gelernt haben, dass mit all unserer Fähigkeiten das Recht zu verteidigen und gegen die Lüge zu widerstehen ist.

Jürgen Grassmann offenbarte außerdem weitere Details über die Aktivitäten der Quds AG und sagte: „Der Umfang unserer Aktivitäten ist sehr groß. Wenn sie die Webseiten anschauen, ist zu sehen, dass ein breites Spektrum von Akteuren mit uns auf dem Gebiet kooperiert, auch solche, die sich als kommunistisch verstehen. Aber was dabei wichtig ist, ist der Weg, den uns der Islam bestimmt hat. Und wir versuchen, nie vom Weg abzukommen, den uns Imam Khomeini gezeigt hat. (…) In dem Sinne verteilen wir Broschüren und Flugblätter und tauschen uns mit aktiven Gruppen aus. Wir organisieren Vorträge und halten Konferenzen. Zu den wichtigsten unserer Errungenschaften in den letzten Jahren gehört, dass viele Muslime, Schiiten und Sunniten in Deutschland für unsere Aktivitäten gewonnen haben. Wir hatten letzte Woche eine Kampagne in Berlin zur Verteidigung der unterdrückten Menschen von Bahrain. Wir haben die Quds-Webseite ins Leben gerufen. Wir haben uns bei der Organisation der „Freedom Flottille“nach Gaza mitbeteiligt und sendeten zwei Schiffe mit Arzneimitteln dorthin. Nach dem Angriff der Zionisten auf das Schiff haben wir die Proteste gegen das zionistische Regime organisiert. Und mit uns arbeitete die türkische Gruppe „Milli Görus“, die Hunderttausende Mitglieder hat. Auch die staatliche Unterstützung der Regierung Rajab Tayeb Erdogans hat bei der Wirkung unserer Aktivitäten eine wichtige Rolle gespielt.“

Während viele sunnitische Extremisten in Saudi Arabien hingerichtet wurden, protestierte Grassmann gemeinsam mit dem iranischen Mullah Sheikh Hassan Shahrour, der im Auftrag der Teheraner Machthaber die libanesisch-schiitische Moschee Al Mostafa in Neukölln leitet, ausschließlich gegen die Exekution des schiitischen Vertreters des iranischen religiösen Führer Ali Khameini in Saudi Arabien: Nimr al-Nimr. Al-Nimr studierte in Qom/Iran und hatte die Installierung eines Gottesstaates unter der Führung Ali Khameneis in Saudi Arabien und dem gesamten Nahen Osten gefordert. Im Bild ist Grassmann bei der Veranstaltung des iranischen schiitischen Gemeinde in Deutschland (IGS) in Berliner Al-Qaem Moschee gegen die Ermordung von Sheikh Al-Nimr zu sehen, 6.1.2016.

    

Grassmann war außerdem Redner bei einer Gedenkfeier in der Halle Treptow (im Januar 2016) für den in Damaskus getöteten brutalen libanesischen Terroristen Samir Kuntar. Sowie Abschlussredner der antisemitischen Kundgebung “Stop the Saudi war on Yemen“ am 1.4.2017, die zur Unterstützung der von den Mullahs geförderten Huthi-Rebellen im Jemen gegen Saudi Arabien organisiert wurde.

Das Regime bezeichnet die saudi-arabischen Herrscher als „Juden-Familie“, die die Wurzel aller regionalen Probleme und für alle „Widerlichkeiten des von den USA installierten zionistischen Israels“ verantwortlich seien. Es wird betont, dass nach dem “baldigen Sieg” der “jemenitischen Bevölkerung” gegen “die bösartigen Juden-Saudis” die Welt vor Israel gerettet würde. Die Rede Grassmanns spielte deutlich darauf an.