Das Berliner Al-Mustafa-Institut und seine Verwicklung mit dem antisemitischen Al-Quds-Tag der Mullahs

Das iranische Regime nutzt die Appeasement-Politik und den deutschen Kulturrelativismus aus und eröffnete 2016 ein schiitisches Institut der global agierenden, gefährlichen Qomer Al-Mustafa-Universität in Berlin. Das Berliner Institut wird von der Humboldt- und der Freien Universität unterstützt. Darüber hinaus kooperieren die Universitäten Münster, Frankfurt, Potsdam, Paderborn, Osnabrück, Wuppertal, Nürnberg, Freiburg und Berlin seit Jahren mit der Kaderschule „Universität für Religion und Konfession (URD)“ in Qom.

Die im Jahre 2007 durch den Religionsführer installierte und von ihm finanzierte Al-Mustafa-Universität für die Ausbildung schiitischer Missionare für das Regime im Ausland ist inzwischen als derzeit größtes Zentrum für die Verbreitung der jihadistischen Ideologie und von Antisemitismus bekannt geworden. Sie verfügt aktuell außerhalb des Landes über 200 Filialen in mehr als 100 Ländern. Das Studium ist gebührenfrei; außerdem werden die Studenten und deren Familien finanziell und materiell über Stipendien, kostenlosen Wohnraum, Kinderbetreuung, Gesundheitsversorgung und eine breite Palette weiterer Maßnahmen unterstützt.

Die weltweite Anzahl der Studenten beträgt derzeit 40.000, darunter 10.000 Frauen. Sie werden durch 3500 Lehrkräfte in 150 religiösen Disziplinen mithilfe modernster IT-Systeme unterrichtet. Seit 2007 hat Al-Mustafa rund 50.000 Absolventen aus 112 Nationalitäten ausgebildet, die nun in ihren Herkunftsländern für die islamische Republik und Revolution werben.

Die Auslandsaktivitäten der Al-Mustafa-Institutionen werden von den Mullah-Botschaften durch das Büro für „Organisation für Annäherung und Verbindung der Religionen“ des Teheraner Kulturministeriums streng überwacht. In islamischen Staaten werden sie direkt von den Geheimdiensten und der Al-Quds-Brigade gesteuert. Die Al-Mustafa-Zentren sind insbesondere in muslimischen Ländern ein Rekrutierungsbecken für die Al-Quds-Truppe, um neue Mitglieder, Kämpfer oder Jihadisten für die Hizbollah und den Krieg Irans in Syrien und in der Region zu gewinnen.

Die Lehrkonzeption der Al-Mustafa-Universität ist vollständig wissenschaftsfremd und antihumanistisch

Sie ist auch im Berliner Al-Mustafa Institut auf die Vermittlung und Propaganda der apokalyptischen „Ahl-ol-Bayt-Ideologie“ fixiert, bei der das Regime den Schiismus als den einzig wahren Islam betrachtet und alle anderen Formen als amerikanischen und israelischen Islam verwirft. In dieser Ideologie wird das alleinige Herrschaftssystem des obersten Religionsführers – „Velayat-e-Fagih“ – Khamenei als einzig wahrer Bekenner TAWHIDs „der Einheit ALLAHs“ bewertet. Khamenei ist während der Abwesenheit des „Vertreters ALLAHS auf der Erde“, dem verborgenen 12. schiitischen Imam Mahdi, damit beauftragt, dessen Rückkehr durch die Ausübung politischer und göttlicher Vorschriften der Sharia und Hadithen vorzubereiten: Durch die Expansion des Gottesstaates Iran über die Landesgrenzen hinaus und die Installierung einer Welt-Tawhid-Herrschaft im Gefolge des schiitischen Führers durch den Jihad gegen die derzeitigen Hauptfeinde des Islam: die USA und Israel.

Förderung des Hasses gegen Israel und von Antisemitismus

 In diesem Sinne organisieren und fördern die Qomer Al-Mustafa-Universität und deren Niederlassungen im Ausland jedes Jahr den Al-Quds-Tag zur Eroberung Jerusalems und Vernichtung Israels. In diesem Kontext wurde durch die Mutteruniversität im Juli 2015 deklariert: “Der Al-Quds-Aufruf Emam Khomeinis dient der Unterstützung der islamischen Ummah für die Palästinenser. (…) Die Verbrechen, die von Terroristen und Takfiristen (IS) im Irak, Syrien, Libanon und der Massenmord an unschuldigen Menschen im Jemen begangen werden, sind Resultat der Handlungen eines Haufens rassistischer Zionisten, die die Macht- und Kommandozentren in Europa und den USA kontrollieren. Bald wird ein historischer Wandel im Nahen Osten stattfinden, und der Islam wird die Zionisten besiegen. Die gemeinsame Teilnahme der Muslime am Al-Quds-Tag wird zeigen, dass das Gebilde Israel seinem Ende nahe ist. Al-Mustafa lädt zu diesem Marsch für das islamische Erwachen ein, das vom Führer der Muslime, Ayatollah Khamenei, geführt wird.”

Die Verbindungen des Al-Mustafa-Instituts mit den iranischen Organisatoren des antisemitischen Al-Quds-Tages in Berlin

Die Webseite der „Organisation für Annäherung und Verbindung der Religionen“ des Mullah-Kulturministeriums offenbarte 2010: „Die iranische Kulturabteilung der Botschaft organisiert den Al-Quds-Tag in Berlin“.

Dafür ist offiziell die Quds-AG der Islamischen Gemeinden der Schiiten in Deutschland (IGS) unter Leitung von Scheikh Mahmoud Khalilzadeh verantwortlich. Die Quds-Arbeitsgruppe Jürgen Grassmanns ist Anmelder und Veranstalter der Al-Quds-Demonstrationen. Unter den Mitgliedern dieser Arbeitsgruppe befinden sich die Kulturvereine der Botschaft: „Islamisches Kulturzentrum der Iraner in Berlin-Brandenburg e.V. (IKIB)“ und die „Stiftung der islamischen Studien (SIS)“, deren Leiter, Mahdi Esfahani, ist zugleich Direktor des Berliner Al-Mustafa-Instituts.

Außenminister Gabriel pflegt gute Kontakte zu der islamischen schiitischen Gemeinde und war 2016 Gastredner beim Ramazan-Iftar-Fest des Al-Quds-Organisators IGS. Gabriel lobte 2015 in seiner Aschura-Botschaft an den IGS-Vorsitzenden deren Aktivitäten, die in Deutschland iranischen Schiismus, Fundamentalismus und Antisemitismus verbreiten.   

      

Die Bilder zeigen die Zusammenkunft der 150 IGS-Mitglieder der Moscheen und Vereine in Deutschland im Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) am 20. Mai 2017, zu sehen sind:

Mahdi Esfahani, Leiter des Berliner Al-Mustafa-Instituts und der Stiftung der islamischen Studien (SIS), (im Bild unten: bei einer Abstimmung eine Karte hochhaltend),

Dawood Nazirizadeh (SPD, IGS, FES) Leiter der IGS-eigenen „Wiesbadener Akademie für Integration“,

Yavuz Özoguz (Muslim-Markt, Die Feder, Islamischer Weg e.V.),

Mustafa Joldash (Schia-Forum),

Hamidreza Torabi, Direktor der islamischen Akademie in Deutschland (IAD) und

Ayatollah Reza Ramazani, Vorsitzender des IZH.

   

Torabi (IAD) führte am 2.7.2016 die antiisraelische Al-Quds-Demonstration in Berlin an, bei der Yavuz Özoguz als Parolen-Rufer fungierte (siehe IAM, 6. Juli 2016).

     

Ein wichtiger, im Hintergrund agierender Funktionär des Berliner Al-Mustafa-Instituts ist Mahdi Imanipour, Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender der SIS. Imanipour war bis 2016 Leiter der Kulturabteilung der iranischen Botschaft in Berlin und ist dort nun für das Büro der „Organisation für Annäherung und Verbindung der Religionen“ verantwortlich. Er ist der Architekt der iranischen Schia-Programme mit den deutschen Universitäten und bestellte seinen Vertrauten Mahdi Esfahani (SIS) als Junior-Professor an das Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster (2015).

Bei der Einführungsveranstaltung des Instituts im Mai für das Sommersemester 2017 waren neben Hamidreza Torabi (IAD) auch die aus Qom eingereisten Ayatollah Mohammad Ali Taskhiri und Mahdi Rajaii anwesend (im Bild: Screenshot):

Taskhiri ist Berater des Revolutionsführers Ali Khamenei in Religionsfragen. Er leitet die fundamentalistische Organisation „World Assembly for Proximity of Islamic Schools of Thought (WAPIST)“ und ist Kontaktmann zu der Israel hassenden Sekte „Neturei Karta“ in Europa.

Hujjat al-Islam Mahdi Rajaii ist Sekretär des Beirats des Vorsitzenden der Al-Mustafa-Universität, Ayatollah Alireza Aarafi, und koordiniert von Qom aus die Entwicklung der Al-Mustafa-Zentren in Deutschland. Rajaii sagte am 3. März 2015 zu Farsnews: „Diejenigen, die an unseren Schulzentren ausgebildet werden, übernehmen eine große Verantwortung, um die Wurzeln der islamischen Revolution in ihren Ländern zu stärken.

Der Leiter der URD, Abdolhassan Nawab, Hamidreza Torabi (IZH/IAD) und Dawood Nazirizadeh, der das IZH im Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und die IGS in der Deutschen Islam-Konferenz (DIK) vertritt, waren im Mai dieses Jahres Gäste des Außenministers Gabriel auf der Konferenz „Friedensverantwortung der Religionen“ im Auswärtigen Amt.

Der Vorsitzende der Al-Mustafa-Universität, Ayatollah Alireza Aarafi, nahm am 26. Januar 2014 an der IZH-Konferenz „Islamischer Unterricht an deutschen Schulen und die künftigen Herausforderungen“ teil. In Hamburg ist das IZH in die Schul- und Bildungspolitik des Senats eingebunden. 

Das Al-Mustafa-Institut in Berlin ist gefährlich und daher umgehend zu schließen!

Das Al-Mustafa-Institut versucht unter dem Deckmantel von Aktivitäten „für Kultur- und Humanwissenschaften und islamische Studien“, den Schiismus hierzulande zu institutionalisieren und verbreiten sowie Studenten, Intellektuelle und Wissenschaftler und die muslimischen Flüchtlinge und Migranten zu rekrutieren und sie als Regime-Lobbyisten zu fördern, um die Öffentlichkeit im Sinne der iranischen Politik zu beeinflussen. Aus Sicherheitsgründen sollte Deutschland die schiitisch-antisemitischen Institutionen des Mullah-Regimes, das seit 38 Jahren im Iran die andersdenkenden Schiiten, Sunniten, Aleviten, Bahai, Juden und ethnische Gruppen und emanzipatorischen Kräfte unterdrückt, verhaftet, ins Exil treibt und ermordet, keine Propaganda-Möglichkeiten gewähren.

Al Mustafa University, Iran’s global network of Islamic schools

Der Antisemitismus des Iran und die Organisationsstrukturen der Al-Quds-Märsche in Berlin